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Sunday, 14 September 2014
Nachrichten
Nachrichten für Sprachenlerner:
Auf der Seite der Deutschen Welle kann man sich langsam gesprochene Nachrichten anhören, sowie als Text und mp3 herunterladen.
klicken Sie hier:
nachrichtenleicht bietet aktuelle Informationen in einfacher Sprache an.
Für jüngere Lerner ist die Seite News4Kids interessant, da hier Nachrichten und andere Artikel in angepasster Sprache zu finden sind.
Wednesday, 20 March 2013
Redewendungen
Redewendungen und Redensarten erwecken die Sprache zum Leben. Nur leider sind viele dieser idiomatischen Phrasen sehr kultur- und sprachbezogen. Übersetzen lassen sich Redewendungen oft gar nicht, oder nur schwer. Auch das Verstehen ist nicht immer garantiert.
Jemanden eine Bären aufbinden ist aufgrund der Natur dieses Tiers schon keine gute Idee. Jedoch ist es nicht offensichtlich, dass damit die Überzeugungskraft des Kommunikationspartners gemeint ist.
Weiβ der Geier, warum ein Bär?
Jemanden eine Bären aufbinden ist aufgrund der Natur dieses Tiers schon keine gute Idee. Jedoch ist es nicht offensichtlich, dass damit die Überzeugungskraft des Kommunikationspartners gemeint ist.
Weiβ der Geier, warum ein Bär?
Diese Webseite bietet ein gutes Online-Lexikon zu Redensarten (mit Erklärungen und Beispielen).
Und hier sind Redewendungen bildlich dargestellt (für Lösungen auf das Bild klicken).
Auch wenn dieses Thema am Anfang schwierig ist: kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken!
Wednesday, 13 March 2013
Possessivartikel
Die Possessivartikel geben, wie der Name schon sagt, eine Besitz-Beziehung wieder. Außerdem verhalten sie sich wie Artikel. D.h. sie müssen dekliniert werden . Hier muss man den Numerus, Genus und Kasus des Bezugsnomens beachten.
Zum Beispiel:
Ich habe einen Hund. Der Hund gehört mir. Ich besitze den Hund.
→ Das ist mein Hund. (Possessiv: ich = 1.Pers. Sing.)
Ich kenne meinen Hund gut. (Hund = singular, maskulin, im Akkusativ → meinen)
Mein Hund mag Kekse. (Hund = singular, maskulin, im Nominativ→ mein)
Ich gebe meinem Hund viele Kekse. (Hund = singular, maskulin, im Dativ→ meinem)
Der Tierarzt meines Hundes sagt:„Das ist nicht gut‟. (Hund = singular, maskulin, im Genitiv→ meines)
| von: http://cornelia.siteware.ch |
Übungen kann man auf den folgenden Seiten finden:
- mein Deutschbuch (einfach)
- Stufen International (einfach)
- schule.at (mit Vokabular Thema Familie)
- zu Optimal A1, Lektion 9 (mit Vokabular Thema Gäste)
- deutsch a-z (Possessivartikel in den einzelnen Kasus)
- N. Thuleen (zum ausdrucken)
Thursday, 24 January 2013
Landeskunde
Deutschland. Das Reiseland:
Auf dieser Seite gibt es eine schöne interaktive Karte, auf der man Deutschlands Sehenswürdigkeiten und Kultur entdecken kann.
Diese Karte informiert über die deutsche Esskultur (und natürlich andere interessante Dinge).
Danach kann man hier seine Geografie-Kenntnisse testen.
Und dieses kleine Spiel hilft, die nächste Reise zu planen.
Viel Spaß!
Tuesday, 15 January 2013
Partikel
Die Partikeln sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen Sprache, und sind mit Abstand am schwierigsten für den Sprachenlernen zu verstehen.
Besonders die Modalpartikeln sind problematisch. Sie geben dem Gesagten eine gewisse Aussage, die der Einstellung des Sprechers entspricht.
Folgender Satz lässt sich einfach verstehen:
Gib mir das Buch.
Sobald Modalpartikeln dazu kommen, ist die Aussage sofort komplexer:
Gib mir mal das Buch.
Dies klingt aber ganz anders, als würde man sagen:
Gib mir doch das Buch.
Gib mir ja das Buch!
Gib mir schon das Buch.
oder
Gib mir nur das Buch.
Diese Partikeln lassen die neutrale Aufforderung auf einmal genervt, ermunternd, drohend etc. klingen.
Andere Partikeln sind Intensitätspartikel (oder Gradpartikel) und beziehen sich auf Adjektive oder Adverben. Sie verstärken eine Aussage oder schwächen sie ab. Beispiel:
Es regnet. - Es regnet kaum. - Es regnet etwas. - Es regnet ziemlich. - Es regnet sehr. - Es regnet ungemein.
Fokuspartikeln fokusieren, also heben einen Teil des Satzes hervor, wie im folgenden Beispiel:
Es regnet, und ausgerechnet heute vergesse ich den Schirm.
Er gab mir sogar sein Buch.
Die Gesprächspartikeln (wie ja, nein, mh) und Ausdruckspartikeln (wie aua, igitt, oh) sind da leichter verständlich. Zuletzt gibt es noch Negationspartikeln (nicht).
Eine nette Übersicht zu den komplexeren Partikel gibt es hier.
Die Modalpartikel eigentlich, denn und etwa werden hier genauer betrachtet. Diese Seite hilft vielleicht auch bei dem allgemeinen Verständnis der Modalpartikeln.
Thursday, 10 January 2013
Wednesday, 9 January 2013
Adjektive
Im Deutschen werden Adjektive dekliniert (wenn sie vor einem Nomen stehen). Die Adjektiv-Deklination richtet sich nach der Art des davorstehenden Artikels, dem Genus, dem Kasus und dem Numerus des Bezugnomens.
Bei den bestimmten Artikeln der, die, das und solchen, die sich wie bestimmte Artikel verhalten, bekommen die Adjektive die Endung -e (bzw. -en im Plural), wenn ihr Bezugsnomen im Nominativ steht. Im Akkustiv verändert sich bei maskulinen Nomen im Singular die Adjektiv-Endung zu -en. Im Dativ und Genitiv wird für alle Formen nur noch -en verwendet. Das heißt also, wenn der "normal" Artikel (wie im Nominativ) sich verändert, verändert sich auch die Adjektiv-Endung.
Es wird komplizierter bei den unbestimmten Artikeln ein, eine und solchen, die sich wie unbestimmte Artikel verhalten: hier muss das Adjektiv auch die Funktion des Genus-Indikators annehmen, da die Artikel nicht klar anzeigen. Die Adjektiv-Endung lassen sich aber auch wieder von den Artikeln ableiten. Der maskuline Singular-Artikel heißt der im Nominativ, folglich ergibt sich die Endung -er bei Adjektiven nach unbestimmten Artikel. Der neutrale Singular-Artikel heißt das im Nominativ, folglich ergibt sich die Endung -es bei Adjektiven nach unbestimmten Artikel. Der feminine Singular-Artikel heißt die im Nominativ, folglich ergibt sich die Endung -e bei Adjektiven nach unbestimmten Artikel. Im Akkusativ liegt wieder den und somit die Endung -en vor. Im Dativ und Genitiv benutzten wir wieder -en als Adjektiv-Endung.
Für einen Nullartikel (d.h. es gibt eigentlich keinen Artikel) führt man die Ableitung wie beschrieben fort: z.B. ein maskulines Nomen im Dativ (Artikel dem) fordert ein Adjektiv mit Endung -em.
In Tabellenform ist die Erklärung viel übersichtlicher, und lässt sich hier finden.
Fröhliches Deklinieren!
Friday, 21 December 2012
Dativ
Der Dativ ist einer der vier Fälle im Deutschen. Er wird u.a. für das indirekte Objekt
verwendet. Der Dativ wird hauptsächlich durch den Artikel
gekennzeichnet. Hier verändern sich alle Formen der Artikel, aber auch
Pronomen und Adjektive (siehe hier).
Manchmal heißt der Dativ auch Wem-Fall. Man kann nämlich das indirekte Objekt identifizieren, indem man eine Frage aus dem Satz macht. Man braucht das Fragewort wem oder was.
z.B.
Ernie hilft Bert. → Wem/Was hilft Ernie? → Bert (= Dativ)Ich glaube der Zeitung nicht. → Wem/Was glaube ich nicht? → der Zeitung (= Dativ)
Ich gratuliere dir. → Wem/Was gratuliere ich? → dir (= Dativ)
Das Ganze kann man hier noch einmal ausführlich erklärt finden.
Einige
Verben fragen nach dem Dativ. Sehr vereinfacht sind das Verben, die
Geben/Nehmen oder Mitteilen ausdrücken. Also ist das indirekte Objekt
(Dativ-Objekt) der Rezipient, und die Handlung geht von dem Subjekt
(Nominativ) aus. Etwas abstrakt gesehen, bekommt so Bert (im ersten
Beispielsatz, oben) die Hilfe, die von Ernie ausgeht. Dagegen erhält die
Zeitung nicht meinen Glauben (dritter Beispielsatz).
Es
gibt aber auch noch andere Verwendungen des Dativs, wie z.B. nach
Präpositionen oder zum Ausdruck einer subjektiven Meinung/Position.
Hier gibt es eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Dativ-Verwendung.
Übungen zum Dativ:
Here is a website that explains the dative case in English (including exercises)
Wednesday, 19 December 2012
Geschichte
Zu der Unterrichtseinheit Leute von gestern und heute, die sich u.a. mit historischen Persönlichkeiten beschäftigt, liefert Hueber sehr schöne, ergänzende Lesetexte: über den Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg, und den Erfinder eines Motors, Rudolf Diesel. Informationen über August den Starken und passende Übungen zum Leseverstehen bietet Schubert an.
Wenn es Probleme mit der Vergangenheitsform gibt, kann man weiter unten einen Beitrag zum Präteritum finden.
Viel Spaß beim Lesen!
Wednesday, 12 December 2012
Akkusativ
Der Akkusativ ist einer der vier Fälle im Deutschen. Er wird u.a. für das direkte Objekt verwendet.
Der Akkusativ wird hauptsächlich durch den Artikel gekennzeichnet. Hier verändern sich die maskulinen Formen der Artikel, aber auch Pronomen und Adjektive (siehe hier).
Manchmal heißt der Akkusativ auch Wen-Fall. Man kann nämlich das direkte Objekt identifizieren, indem man eine Frage aus dem Satz macht. Man braucht das Fragewort wen oder was.
z.B.
Ernie kennt Bert. → Wen/Was kennt Ernie? → Bert (= Akkusativ)
Ich trinke Kaffee. → Wen/Was trinke ich? → Kaffee (= Akkusativ)
Er trifft den Mann. → Wen/Was trifft er? → den Mann (= Akkusativ)
Das Ganze kann man hier noch einmal ausführlich erklärt finden.
Sehr vereinfacht kann man auch sagen, dass das direkte Objekt (Akkusativ-Objekt) in der Handlung/Aktion des Subjektes (Nominativ) involviert ist. Das Subjekt macht etwas mit dem Objekt.
Übungen zu dem Akkusativ:
- Regeln und Übungen (via online-lernen)- Übungen 1 und 2 (via Schubert, Begegnungen A)
- Erklärungen und Übung (via deut(sch)lich)
- Übungen (via mein-deutschbuch)
Sunday, 9 December 2012
Präteritum
Das Präteritum (oder auch einfache Vergangenheit) wird hauptsächlich in der geschriebenen Sprache verwendet. In der Grundschule bezeichne ich diese Zeitform auch als Märchen-Zeitform. Dies scheint die Verwendung des Präteritums gegenüber des Perfekts zu verdeutlichen.
Daher habe ich ein paar Märchen-Übungen zu der Vergangenheit gesucht und gefunden: hier kann man die drei Zeitformen Präsens, Präteritum und Perfekt wiederholen, und hier besonders das Präteritum.
Einfachere Übungen und Regelableitungen lassen sich hier und hier finden.
Wednesday, 5 December 2012
starke Verben
Schwaches Verb, starkes Verb? Regelmäßig, unregelmäßig?
Die starken Verben kann man auf dieser Seite oder jener Seite noch einmal wiederholen und üben.
Viele Verben im Deutschen verändern ihren Stammvokal. Das machen besonders die Verben, die wir oft verwenden. Sie heißen starke Verben, aber in vielen Grammatikbüchern werden sie als unregelmäßige Verben zusammengefasst. Im Präsens ändert sich bei diesen Verben der Vokal in der zweiten und dritten Person Singular.
Die starken Verben kann man auf dieser Seite oder jener Seite noch einmal wiederholen und üben.
Tuesday, 4 December 2012
Lyrik
Heute ist der Geburtstag von Rainer Maria Rilke (1875-1926), einem bedeutenden deutschen Lyriker.
Aus seinem Gedichtband Advent (1897) habe ich folgendes Werk passend zur Jahreszeit ausgewählt:
Es treibt der Wind im Winterwalde...
Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.
Sie lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Aus seinem Gedichtband Advent (1897) habe ich folgendes Werk passend zur Jahreszeit ausgewählt:
Es treibt der Wind im Winterwalde...
Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.
Sie lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Tuesday, 20 November 2012
Physik & Geschichte
Die Magdeburger Halbkugeln
Google informierte mich heute, dass vor 410 Jahren Otto von Guericke geboren wurde. Darum stellt der heutige Eintrag diesen großen, deutschen Experimental-Physiker vor.
Google informierte mich heute, dass vor 410 Jahren Otto von Guericke geboren wurde. Darum stellt der heutige Eintrag diesen großen, deutschen Experimental-Physiker vor.
Von Guericke war ein Politiker und Naturwissenschaftler aus Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Sein wohl berühmtestes Experiment war die Demonstration der Kraft des Luftdruckes. Zwei große Halbkugeln aus Metall wurden zusammengelegt. Aus ihnen pumpte von Guericke nun die Luft, und erzeugte ein Vakuum. Dann versuchten sechzehn Pferde diese beiden Halbkugeln voneinander zu trennen. Es gelang ihnen nicht. Als allerdings die Luft wieder eingelassen wurde, fiel die Kugel allein auseinander. So zeigte von Guericke die Wirkung des Luftdrucks und bewies die Existenz der Erdatmosphere.
The Magdeburg Hemispheres
Google informed me today that Otto von Guericke was born 410 years ago. That is why today's entry presents this great German experimental physicist.
Von Guericke was a politician and scientist from Magdeburg (Sachsen-Anhalt). His most famous experiment was the demonstration of the power of air pressure. Two big hemispheres made of metal were put together. Von Guericke pumped out the air and created a vaccum between them. Sixteen horses then tried to separate the two hemispheres. They did not succeed. However, when the air was let in again, the sphere fell apart. This is how von Guericke showed the force of air pressure and proved the existence of the Earth's atmosphere.
Tuesday, 13 November 2012
Mainzelmännchen
N'abend!
Ein kleiner Beitrag zu den aktuellsten Nachrichten:
Heute ist der Erfinder der Mainzelmännchen, Wolf Gerlach, gestorben. Viele Zeitungen berichten über diesen traurigen Vorfall (hier ist ein Link zu der Online-Ausgabe der Welt).
Herr Gerlach hat uns mit seinen Mainzelmännchen viele schöne Geschichten gegeben, die die Generationen begeistern.
Die Mainzelmännchen sind sechs kleine Zwerge, die die Welt erkunden und aufregende Sachen erleben. Sie wurden 1963 von dem ZDF ins Leben gerufen, aber haben es weit über das Fernsehen zu Erfolg gebracht. Hier kann man ihre Geschichte genau nachlesen. *
Auf der Seite des ZDFs kann man erfahren, wie ein Mainzelmännchen-Spot gemacht wird, und sich ein paar Beispiele der modernen Mainzel-Filme ansehen.
* Auf dieser Seite kann man gut Adjektive und Farbwörter wiederholen.
N'abend!
A small post re. the latest news:
Today, the creator of the Mainzelmännchen, Wolf Gerlach, died. Many newspaper report on this sad event (here is a link to the online edition of Die Welt).
Mr Gerlach and his Mainzelmännchen gave us many beautiful stories that inspire the generations.
The Mainzelmännchen are six little dwarfs who explore the world and experience a lot of exciting things. They have been launched by the ZDF (public TV channel) in 1963, but they landed success way beyond TV. You can read their story in detail here. *
On the ZDF's website, you can learn how a Mainzelmännchen clip is made, and you can browse a few examples of the modern Mainzel-films.
* This page is great to revise adjectives and colour words.
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